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Seit der Entstehung des Jazz, bei der auch Gospelmusik und Spirituals eine  wichtige Rolle spielten, haben Jazzmusiker immer wieder auch religiös  inspirierte Kompositionen geschrieben. Bekannte Beispiele hierfür sind  Duke Ellingtons “Sacred Concerts” oder John Coltranes Hauptwerk “A Love  Supreme”..

Matthias Petzold und der Kölner Kirchenmusiker, Organist und Improvisator  Matthias Haarmann präsentieren in ihrem Programm eine Auswahl dieser  Kompositionen, nicht nur von Ellington und Coltrane, sondern auch von  Charles Mingus, John McLaughlin und anderen. Die spirituelle Energie  dieser Stücke und die in ihnen angelegte freie und improvisatorische  Begegnung mit Gott bietet sich für eine Interpretation mit Saxophon und  Orgel, dem europäischen Instrument religiöser Musik schlechthin,  besonders an. Die beiden Musiker gehen dem mal meditativen, mal  expressiven Charakter der Kompositionen nach und gestalten sie zu  eigenständigen Fassungen.

Im Zentrum des Programms steht der “Sonnengesang” des hl. Franziskus von  Assisi. In den einzelnen Strophen des Sonnengesangs spricht Franziskus  die Elemente der Natur und des Lebens als Schwestern und Brüder an.  Petzold und Haarmann gestalten diese Strophen improvisatorisch und geben so dem 800 Jahre alten Text eine zeitgenössische musikalische  Dimension.

 

Konzerte:

Fr, 7. Juli, Köln-Pesch, 19.00 Uhr, St. Elisabeth, Kapellenweg 2
Eintritt frei, um Spende wird gebeten
 

So, 9. Juli, Brühl, 19.00 Uhr, St. Margareta, Dechant-Fetten-Platz
Eintritt frei, um Spende wird gebeten

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